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Ein Hund ist wie ein Herz auf vier Beinen.

 

 

 

 

Dem Hund ist egal wer du bist und wie du aussiehst. Schenkst Du ihm Dein Herz, so schenkt er Dir seins.

 

 

Wir schenken unseren Hunden ein klein wenig Liebe und Zeit. Dafür schenken sie uns restlos alles, was sie zu bieten haben. Es ist zweifelos das beste Geschäft, was der Mensch je gemacht hat.

-Roger Caras-

Longieren mit Hund

 

Beschreibung: Wie mit Pferden kann auch mit Hunden über das Longieren trainiert und geübt werden. Die Hunde laufen mit oder ohne Leine entlang eines abgesteckten Longierkreises und müssen dabei verschiedene Kommandos befolgen, Übungen ausführen und Sichtsignale erkennen. Als Hundesportart wird Longieren seit den 1960er Jahren betrieben. Es diente ursprünglich als Ausdauertraining für Polizeihunde in Skandinavien und gewann dann unter Hundebesitzern an Beliebtheit. Inzwischen dient das Longieren vielmehr dem gemeinsamen Training für Hund und Halter. Es festigt die Beziehung zum Hundeführer und kann mit allen Hunden alters- und rasseunabhängig gearbeitet werden.

Das Longieren ist ein Auslastungsmodell mit hohem kommunikativem Charakter, bei dem durch unsere Signale sehr viel Beziehungsarbeit geleistet wird. Der Hund wird geistig und körperlich ausgelastet und lernt konzentriert, achtsam und unter Anleitung zu arbeiten. Grundlegende Kommandos werden ebenso trainiert wie einfache Verhaltensregeln, die im Alltag häufig gebraucht werden. Darüber hinaus lernt der Hund, die Körpersprache des Hundehalters zu lesen und ihr zu folgen. Umgekehrt trainiert der Halter seine eigene Körpersprache bewusst in Bezug auf den Hund.

Der Hund legt an einem Longierkreis, der einen zehn Meter Radius hat, ca. dreißig Meter pro Runde zurück. Dafür benötigt ein Hund durchschnittlich acht Sekunden. Nun kann man sich vorstellen, was unser Hund dabei an Strecke zurücklegt, wenn wir das Longieren mehrere Minuten machen. Beim Longieren kann gezielt Muskelmasse aufgebaut werden. 

Der große Vorteil: Während der gesamten Zeit kommuniziert er mit uns!!!

Zunächst werden die grundlegenden Kommandos, die bis jetzt nur auf kurze Distanz gearbeitet wurden, auf größere Distanz gefestigt. Unser Hund hat inzwischen gelernt, dass er nicht über das Absperrband in das Kreisinnere kommen darf. Durch diese Arbeit werden also gleichzeitig auch Grenzen gesetzt, die auf Distanz Gültigkeit haben. Die Fokussierung unseres Hundes auf uns wird immer stärker und die Außenreize werden dafür immer mehr in den Hintergrund rücken. Später bauen wir nach und nach Schwierigkeiten (Kreiswechsel, Geräte, usw.) ein.

Trainingsziele: Das Longieren stärkt die Bindung zwischen Mensch und Hund, da beide trotz der räumlichen Distanz in beständiger Kommunikation agieren.

 

Voraussetzungen: Prinzipiell können Hunde jeden Alters und jeder Rasse longiert werden. Nur bei sehr jungen Hunden oder Hunden mit Gelenkbeschwerden ist Vorsicht geboten, da das langdauernde Laufen im Kreis die Gelenke belasten kann.

Ort:  Trainingsplatz der Hundeschule.